Köln: Gegen alle Abschiebungen

Anlässlich der für den 06.12.2017 geplanten Abschiebungen von 78 Afghan*innen vom Flughafen Frankfurt/M.in die Kriegsregion am Hindukusch haben am Tag zuvor etwa 80 Demonstrant*innen vor dem Kölner Hauptbahnhof gegen diese inhumane Politik der Regierung protestiert. Obwohl das Auswärtige Amt sogar vor möglichen Raketenangriffen auf alle Flüge aus Deutschland warnt, soll das Kriegsgebiet angeblich ein „sicheres Herkunftsland“ sein.


Der auf den „Sommer der Migration“ folgende „Abschiebe-Winter“ soll das Grundrecht auf Asyl und auf ein sicheres Leben in Würde weiter einschränken, befürchtet das aufrufende Bündnis aus migrantischen Verbänden und antirassistischen Initiativen:

„Abschiebungen sind hierbei nur die Spitze der gewalttätigen staatlichen Eingriffe in das Leben von Geflüchteten. Eingeschränkt wurden außerdem: Zugang zu Bildung, Arbeit und Wohnen, der Familiennachzug und die Unterstützung von Beratungsangeboten. So schürt die Bundesregierung menschenfeindliche, rassistische und nationalistische Stimmungen in der Bundesrepublik Deutschland.“

Auch das Anarchosyndikalistische Netzwerk Köln unterstützte diesen Protest aktiv und spricht sich grundsätzlich gegen jede Abschiebung aus – egal wohin und aus welchem Grund – ebenso gegen die militarisierte Abschottungspolitik der Europäischen Union!

Globale Solidarität statt Rassismus und Nationalismus!

ASN Köln
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